Unsere kassenärztlichen Leistungen

  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der inneren und äußeren Genitale sowie Erkrankungen der Brustdrüsen

  • Vorsorgeleistungen wie Krebsvorsorge und Mutterschaftsvorsorge

  • Beratung und Untersuchung im Rahmen der Verhütung (Antikonzeption) mit alternativer Methoden, selbstverständlich auch die operative Sterilisation über eine Bauchspiegelung (grundsätzlich vorherige Darstellung und Bewertung der unterschiedlichen Risiken Sterilisation Mann/Frau)

  • Impfberatung einschließlich Schutzimpfungen, Impfungen gegen Gebärmutterhals-Krebs, Reisemedizin

  • Diagnostik und Therapie von unerfülltem Kinderwunsch sowie Beratung und Hilfe bei künstlicher Befruchtung


Unsere zusäzlichen Leistungen

  • Akupunktur

    Zu Recht hat die Akupunktur in den letzten Jahren Einzug in die westliche Medizin gehalten.
    Es gibt einige sozusagen „klassische“ Indikationen, zu denen zum Beispiel Rückenbeschwerden (Ischialgie, Hexenschuss) in und außerhalb der Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung, Heuschnupfen und auch Wechseljahresbeschwerden gehören. Natürlich gibt es hier ebenso wie bei unseren herkömmlichen Methoden keinen garantierten Erfolg. Bei besonders schmerzempfindlichen und ängstlichen Patienten und bei Kindern (Heuschnupfen!  sehr gutes Ansprechen) setzen wir den Soft-Laser ein, da man hierüber eine höhere Akzeptanz erfährt.
    Eine rechtzeitige Anmeldung mit Terminabsprache ist wichtig! Traditionelle Chinesische Medizin mit Kräutern, Moxa und Schröpf(massagen) werden bei speziellen Problemen angeboten. Auch hier selbstverständlich nach Terminabsprache.

  • Ultraschalluntersuchungen der Schwangeren außerhalb der drei von der Kasse gewährleisteten Untersuchungen

    Mit der ersten Sonographie zur Feststellung der intakten Schwangerschaft und verbunden damit dem Darstellen des sonographischen Schwangerschaftsalters haben wir im ersten Trimenon schon unser gesetzlich versichertes Pulver verschossen.
    Hier muss aufmerksam gemacht werden auf die Sonderleistung der Nackenfaltenmessung mit Hormontestung, der Nasenbeindarstellung, dem gesamten sogenannten Ersttrimester-Screenings. Um die 20. Schwangerschaftswoche herum wird das Organsystem erkundet, an Hand der Kleinhirngröße und weiteren Parametern das Schwangerschaftsalter und somit das zeitgerechte Wachstum überprüft, über spezielle Blutflussgeschwindigkeiten bei Mutter und Kind die Versorgung überprüft.
    Die in der 27./28. SSW verbleibende und mögliche 4D-Ultraschall-Untersuchung zeigt sich dann wieder als Extra-Leistung, da sie zeitintensiv ist und ein spezielles Gerät und entsprechende Erfahrung erfordert. Babyfernsehen über einen großen Extrabildschirm durchaus auch zwischendurch ist nach entsprechender Terminabsprache immer möglich!

  • Ultraschalluntersuchungen der Brust ohne auffälligen Tastbefund

    Gemeint ist hier der Brustultraschall als Vorsorgeuntersuchung. Diese Methode ist mittlerweile aus der Brustdiagnostik nicht mehr wegzudenken. Trotzdem muss man wissen, dass eine Ultraschalluntersuchung der Brust nur in sehr seltenen Fällen die Mammographie ersetzen kann.
    Beide Untersuchungsmethoden haben ihre Stärken und Schwächen. Abhängig vom Alter, Hormoneinnahmen und auch individuellen anderen Faktoren besteht jede Brust aus unterschiedlichen Anteilen von Fett- und Drüsengewebe. Während die Mammographie im Fettgewebe eine sehr gute Diagnostik ermöglicht, liegt die Stärke des Ultraschalls im Drüsengewebe. Natürlich spricht hier wie dort die Gerätequalität eine große Rolle.

  • vaginaler Ultraschall (auch) bei Frauen unter 30 Jahren
    und natürlich bei Frauen über 30 Jahren

    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: auch bei jungen Frauen wird der Ultraschall natürlich im Rahmen der Kassenleistungen von uns durchgeführt, wenn eine medizinische Begründung vorliegt.
    Zur Wunschleistung wird er nur dann, wenn Sie zum Beispiel einfach ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis haben oder nur neugierig sind.

  • Dünnschichtzytologie (ThinPrep™)

    Vielleicht haben Sie schon gelesen, dass es Verbesserungsbestrebungen im Rahmen der Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses gibt. Bisher üblich und von den Krankenkassen bezahlt ist der so genannte PAP-Abstrich. Hierbei entnehmen wir mit einem Wattestäbchen einen Abstrich vom Gebärmutterhals und streichen ihn auf einem Objektträger aus. Die Befürchtung, dass dabei zu viele wichtige Zellen am Watteträger hängen bleiben und zudem Schleimbeimengungen die Abstrichqualität beeinträchtigen, hat zur Entwicklung der so genannten Dünnschichtzytologie geführt. Anders als bei der herkömmlichen Methode wird der Abstrich hierbei in eine Spezialflüssigkeit getaucht, so dass kein Material verloren geht. Im Labor werden dann die Zellen herausgefiltert und können so ohne störende Blut- und Schleimbeimengungen beurteilt werden. Für die Durchführung diese Spezialabstriches (ThinPrep™) erhalten Sie eine Rechnung, in der sowohl die Labor- als auch unsere diesbezüglichen Leistungen enthalten sind.

  • Zweite Vorsorgeuntersuchung im Jahr

    Wenn Sie sich mit einer zweiten Krebsvorsorgeuntersuchung im Jahr sicherer und wohler fühlen, bieten wir Ihnen diese als Wunschleistung an.
    Enthalten sind in dieser Untersuchung im Normalfall ein zytologischer Abstrich vom Gebärmutterhals und eine Tastuntersuchung der inneren Genitale und der Brust. Optional zur Ergänzung oben genannter Tastuntersuchung ist der vaginale Ultraschall der Eierstöcke und der Gebärmutter, sowie der Harnblase. Abgerechnet wird hier nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sowohl durch uns als auch durch das zytologische Labor, von dem Sie zusätzlich eine Rechnung erhalten.

  • HPV-Abstrich als Erweiterung der Krebsvorsorge

    Humane-Papilloma-Viren kommen sehr häufig im Genitalbereich von Frauen vor. Es gibt harmlose und sehr aggressive Typen. Letztere sind ursächlich an der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses beteiligt. Durch einen Spezialabstrich ist ein indirekter Virusnachweis möglich. Hierdurch kann die Krebsvorsorge sinnvoll erweitert werden.

  • Stuhlteste zum Erkennen von Darmkrebs, bzw. deren Vorstufen

    Für zusätzliche Sicherheit im Rahmen der Vorsorge empfehlen wir statt des 3-Tage Testes (bei Experten seit Jahren als nicht sinnvolle Maßnahme eingestuft, in nur 20-25% werden Tumoren erkannt, d.h., ca. 80% bleiben unentdeckt) den aktuellen immunologischen Stuhltest, Haemoglobin und Haptoglobin werden in Spuren erkannt, eine Sensitivität von über 90% sind nachgewiesen.

  • Hormonanalysen

    Medizinisch sinnvolle Hormonbestimmungen werden nach wie vor selbstverständlich zu Lasten der Krankenkassen durchgeführt. Wenn Sie einfach mal wissen wollen, ob und wie weit Sie schon in den Wechseljahren sind und ob Sie noch konsequent verhüten müssen, erlaubt die Bestimmung von zwei Hormonwerten, nämlich Östradiol und dem FSH eine diesbezügliche Abschätzung.
    Östradiol ist das Östrogen, das in diesem Zusammenhang wichtig ist. Es wird in den Eierstöcken produziert.
    Die Menge der Östrogenproduktion wird durch das FSH gesteuert, das in der Hirnanhangsdrüse gebildet wird:
    Lässt die Funktion der Eierstöcke nach, wird sehr viel Steuerungshormon an das Blut abgegeben, um die Eierstöcke zu stimulieren.
    Die typische Konstellation ist also ein eventuell schon erniedrigtes Östradiol und ein erhöhtes FSH. Für die Durchführung dieser Hormonanalyse erhalten Sie eine Rechnung, in der sowohl die Labor- als auch unsere diesbezüglichen Leistungen enthalten sind.

 

Nach weiteren Optionen wie dem Blasen-Krebs-Suchtest und/oder anderen Untersuchungen fragen Sie einfach Ihren Arzt.


Frauenarztpraxis R. Oswald | Bismarckstr. 4 | 25421 Pinneberg | Tel. 04101-28887 | Fax. 04101-552089